Bürger Energie Lenzkirch eG

Sonntag, 19. Juni 2016 17:47

Einladung zur Generalversammlung

Hiermit lade ich alle Mitglieder der Bürger Energie Lenzkirch eG zur Teilnahme an der Generalversammlung, am Freitag den 24.06.2016 um 19:00 Uhr, 79853 Lenzkirch, Kirchplatz 1, im Kurhaus in den Kursaal ein.

Vorstand und Aufsichtsrat freuen sich über eine rege Teilnahme.

Lenzkirch, im Juni 2016 

Der Aufsichtsratsvorsitzende 

Peter Greiser

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

Power to Change

Dienstag, 1. März 2016 19:45

Die Energierebellion am 10.04. 2016 in Neustadt und Lenzkirch im Kino.

Power to Change

link zur Webseite: http://powertochange-film.de/carl-a-fechner/

Vorwort des Produzenten:

Liebe Interessierte, liebe Macher, liebe Visionäre,

wir freuen uns, Sie auf unserer Homepage zu begrüßen, um Ihnen unsere Vision zu präsentieren: die dezentrale Energiewende bis zum Jahr 2030.

Wir laden Sie ein mit einer Vielzahl engagierter Menschen ein multimediales Projekt zu realisieren, in dessen Zentrum ein Kino-Dokumentarfilm steht – der vielleicht relevanteste Film unserer Zeit mit einer klaren Botschaft: Die Energiewende ist möglich und zwar viel schneller als ihre Gegner behaupten.

Wir müssen es nur wollen und dafür kämpfen!

Mit einer atemberaubenden Dramaturgie, überwältigenden Bildern und mitreißender Musik wird dieses Kino-Filmprojekt die Innenansicht der modernen Energierevolution zeigen. Ganz konkret, an vielen Beispielen.

Nach diesem Film wird niemand mehr behaupten können, dass die überlebensnotwendige Veränderung unserer Energieversorgung nur ein idealistischer Traum ist. Der Film wird den Kampf um den gesellschaftlichen Quantensprung sinnlich erfahrbar machen.

Wir wollen verändern. Gemeinsam mit Ihnen. Werden Sie Teil von POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion

Schauen Sie sich auf unserer Homepage um, wenn sie erfahren möchten, wie dieses Projekt realisiert werden kann, was Sie dazu beitragen können und wie Sie davon profitieren können.

Herzlichst,
Ihr
unterschrift Carl-A. Fechner
Carl-A. Fechner
Regisseur

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

Frohe Weihnachten und ein glückliches Jahr 2016

Mittwoch, 23. Dezember 2015 18:07

Liebe Mitbürger, liebe Mitglieder der BELeG,

für das sich neigende Jahr 2015 möchten wir uns bei Ihnen für die gute, vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken. Zu den Weihnachtsfeiertagen wünschen wir Ihnen und Ihren Familien ein paar ruhige Stunden, Freude und Entspannung im Kreis der Familie. Für das bevorstehende Jahr 2016 möge Ihnen Gesundheit und Erfolg in privaten und beruflichen Angelegenheiten zu Teil werden. Auf die Zusammenarbeit zum Wohle unserer Genossenschaft im Jahr 2016 freuen wir uns.

Der Vorstand der Bürger Energie Lenzkirch eG

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

„Ein Projekt funktioniert immer dann, wenn Kommune und Bürgerinnen und Bürger

Mittwoch, 23. Dezember 2015 18:02

an einem Strang ziehen“

Zum Jahresende endet das Projekt EnergieRegion Südschwarzwald – Interview mit Projektleiter Christian Neumann

Freiburg, 21.12.2015. Zum Jahresende läuft das Projekt EnergieRegion Südschwarzwald aus. VomFörderprogramm profitierten in den vergangenen zwei Jahren elf regionale Energiewende-Projekte, die bereits umgesetzt sind oder sich auf dem Weg der Umsetzung befinden. BeimExpertennetzwerk und den Fachforen erhielten die Akteure vor Ort maßgeschneiderte Informationen für ihre spezifischen Fragestellungen. Projektleiter Christian Neumann zieht imInterview eine positive Projektbilanz.

Zum Jahresende läuft das Projekt EnergieRegion Südschwarzwald aus. Wie fällt Ihre Bilanz aus?

Neumann: Insgesamt äußerst positiv, denn wir konnten wichtige Impulse setzen. Wir haben in den knapp zwei Jahren Projektlaufzeit elf Projekte unterstützt, zwei davon sind bereits umgesetzt, fast alle anderen sind auf dem Weg der Umsetzung. Bei neun von elf Projekten arbeiten die Kommunen und die Bürgerinnen und Bürger zusammen, das war von Anfang an eines unserer Anliegen. Auch die Rückmeldung der Akteure vor Ort ist sehr positiv, unser niederschwelliges Förderprogramm hat genau die Bedürfnisse getroffen. Auch unser Expertennetzwerk wurde sehr gut angenommen.

Wenn Sie die einzelnen Projekte betrachten: Was hat gut funktioniert, wo hakt es bei der Umsetzung? Gut funktionieren die Projekte immer dann, wenn Kommune, Bürgerinnen und Bürger und gegebenenfalls auch Unternehmen an einem Strang ziehen und eine konkrete Idee verfolgen. Schwierig wird es, wenn die Akteure nicht zusammenfinden. Das zeigt, wie wichtig die Kommunikation neben allen technischen Anforderungen ist. Problematisch wird es auch, wenn sich während des Projekts die Rahmenbedingungen ändern wie z.B. bei dem Projekt in Lenzkirch-Saig. Dort war ein Nahwärmenetz auf Basis Holzhackschnitzel geplant. Als sich der Energieversorger badenova aber dazu entschloss, eine Gasleitung zu den möglichen Großabnehmern zu legen, konnte die Idee nicht mehr weiterverfolgt werden.

Welchen Ratschlag können Sie den Akteuren vor Ort für ihre Projekte mitgeben? Die Zusammenstellung der Gruppe an Akteuren ist für den Erfolg entscheidend. Am Anfang sollten alle Beteiligten einen gemeinsamen Nenner finden bei der Frage, was gemeinsam erreicht werden soll. Die Erfahrung zeigt einfach, dass z.B. eine Bürgerenergiegenossenschaft ein Projekt nur schwer gegen den Willen einer Kommune umsetzen kann. Man sollte immer den Konsens suchen.

Was wünschen Sie sich von der Politik für zukünftige Projekte? Ich wünsche mir, dass die Akteure vor Ort so gut wie möglich unterstützt werden. Nur so kann eine dezentrale Energiewende, die von lokalen Projekten lebt, umgesetzt werden. Mit unserem niederschwelligen Angebot hatten wir eine Lücke in der Förderlandschaft geschlossen, die jetzt wieder aufzubrechen droht. Wir haben aber bereits die Zusage von der Landesregierung, dass es im neuen Jahr ein landesweites Förderprogramm zur Unterstützung lokaler Akteure in der Konzeptphase geben wird.

Generell plädiere ich dafür, die Rahmenbedingungen bei der Energiewende zu Gunsten dezentraler, bürgernaher Lösungen zu gestalten. Viele derzeitige Regelungen werden dem nicht gerecht bzw. sind zu komplex, z.B. die Ausschreibungsmodelle bei den erneuerbaren Energien, das KWK-Gesetz oder auch die derzeitige Fassung des EEG. Diese Hürden müssen unbedingt abgebaut und der ganze rechtliche Rahmen vereinfacht werden.

Projektleiter Christian Neumann Energieagentur Regio Freiburg.

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

Nahwärmeversorgung Saig: Chancen durch die Verlegung einer (Bio) Gasleitung.

Sonntag, 17. Mai 2015 12:04

Liebe Mitbürger,

intensiv haben wir gemeinsam mit der Gemeinde Lenzkirch die Planung für ein Nahwärmenetz in Saig voran gebracht. In Informationsveranstaltungen die Bürger über Vorteile, Chancen und Risiken der Nahwärme informiert. Die Aufnahme in das Förderprogramm der Energieregion Südschwarzwald vorbereitet und umgesetzt.

Gemeinsam mit der Firma badenova WÄRMEPLUS GmbH & Co.KG-Zelsius wurde eine wirtschaftliche Planung unter Beteiligung der großen Hotels und mehrerer Privathausbesitzer entwickelt.

Für die vielen positiven Rückmeldungen und das Vertrauen der Bürger möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken. Gerade die Mitarbeiter der Firma Zelsius haben durch ihre Kompetenz das Vertrauen der Bürger gewonnen.

Die nun durch die Gemeinde vorgenommene Ausschreibung für eine Gasleitung nach Saig bietet vor allem für die großen Hotels zusätzliche Chancen durch die Verknüpfung von Stromerzeugung und Nutzung der Abwärme eines Blockheizkraftwerks (BHKW). Allerdings ist durch diese neue Situation das von uns entwickelte Hackschnitzel-Konzept wirtschaftlich nicht mehr umsetzbar. Wir sehen jedoch in einer Kooperation von Hotels und Privathausbesitzern mit der Nutzung von Abwärme für ein kleineres Nahwärmenetz durchaus realistische Chancen für einen wirtschaftlichen Betrieb.

Gemeinsam mit unserem Partner, der badenova WÄRMEPLUS GmbH & Co.KG-Zelsius, werden wir die Chancen und Möglichkeiten für die Nahwärmeversorgung in Saig aufgrund der neuen Situation nun nochmals prüfen.

Über den weiteren Verlauf werden wir sie selbstverständlich informieren.

Wir bedanken uns noch mal für ihre Unterstützung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Gez. Reinhard. Feser                    gez. Klaus Staub                gez. Roland Pfisterer

Bürgermeister                                  Vorstand Bürger Energie Lenzkirch eG

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

Nahwärmeversorgung Saig, wie ist der aktuelle Zwischenstand der Vorplanung?

Samstag, 21. Februar 2015 16:49

Liebe Mitbürger,

Herr Kemp von der Firma Zelsius war im Auftrag unseres Partners badenova WÄRMEPLUS GmbH und Co.KG in Saig vor Ort unterwegs und hat bis Ende letzten Jahres ca. 40 Ein- und Mehrfamilienhäuser, alle großen Hotels plus Kirche, Pfarrhaus, Kindergarten/Feuerwehr und Rathaus in Saig besucht.

Parallel wurden zwischen den Vertretern der Badenova-Zelsius und der Bürger Energie Lenzkirch verschiedenen Realisierungsvarianten diskutiert und durchgerechnet.

Ziel war es, den Bürgern ein möglichst attraktives Angebot zu machen, dies erfordert weiterhin das ehrenamtliche Engagement der Bürger und die Beteiligung der Gemeinde bei der weiteren Planung und Realisierung.

Herr Kemp hat bei seinen Hausbesuchen im ersten Schritt unabhängig von den diskutierten Varianten den gesamten Ort betrachtet (außer Hiera, Steig, Mühlingen, Gebäude am Ortsrand.) und die erforderlichen Daten erhoben.

Die Resonanz der Hauseigentümer sieht Herr Kemp positiv:

– Grundsätzlich ist die Bürgerschaft der Nahwärme gegenüber aufgeschlossen. – Der Faktor Nachhaltigkeit der Holzhackschnitzel ist den Bürgern sehr wichtig. – Weiterhin ist der Standort der Heizzentrale immer ein Thema: Er wird von den meisten Hauseigentümer außerhalb des Ortskerns gewünscht, so Herr Kemp.

Was waren die weiteren Erkenntnisse von Herr Kemp bei den vor Ort besuchen in Saig?

– Es wird überwiegend mit Öl geheizt, das Baualter der Heizungen ist meist zwischen 1980 und 2000. – Es gibt einige neuere Bio-Ölheizungen, Pelletheizungen und Wärmepumpen, deren Besitzer aber überwiegend Interesse an einem Angebot für einen Nahwärmehausanschluss haben, um für die Zukunft gerüstet zu sein. – In Saig könnten potentiell jährlich bis zu 500.000 Liter Öl eingespart werden und durch eine nachhaltige Holzhackschnitzelfeuerung CO2-neutral ersetzen.

Was sind die Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes Nahwärme Saig?

– Die Hotels sind klare Schlüsselfaktoren für eine wirtschaftliche Realisierung des Projektes, da sie viel Abnahmeleistung auf die Leitung bringen und auch die Standortfrage der Heizzentrale entscheidend beeinflussen könnten.

– Zusätzlich ist es wichtig, möglichst viele Bürger im Planungsgebiet für einen Anschluss zu gewinnen.

Wie geht es nun weiter mit der Planung und was sind die weiteren Schritte der Planung?

In Kürze werden die Richtpreisangebote an die Interessenten in Saig versendet. Aus den Ergebnissen der Rückläufer kann die Entscheidung, eine detaillierte Netz- und Anlagenplanung zu machen, abgeleitet werden und daraus die finalen Preise für Hausanschlüsse und Wärme errechnet werden.

Es sind noch ca. 40 Häuser offen, von denen es noch keine Rückmeldung gibt. Herr Kemp hat allerdings auch schon wieder Termine in Saig – es geht also weiter.

Parallel sind konkrete Gespräche mit den Hotels zum Anschluss geplant und für die Bürger wird es Sprechstunden im Haus des Gastes geben.

Die Gemeinde wird ebenfalls konkreter ins Boot geholt. Der Standort der Heizzentrale ist abzustimmen, die Wegerechte zu sichern und das gesamte Projekt baurechtlich abzusichern. Zusätzlich hat die Gemeinde Einfluss auf den Wärmepreis, da es derzeit sehr günstige Angebote für Gemeinden für die Finanzierung von Nahwärmenetzen gibt. Die Rahmenbedingungen sind durch den Gemeinderat zu entscheiden.

Weitere Interessenten im Planungsgebiet können sich gerne bei Herr Kemp von der Fa. Zelsius, den Vertretern der Bürger Energie Lenzkirch oder der Gemeinde melden. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

Nahwärmeversorgung wie geht das?

Samstag, 7. Februar 2015 10:18

Es hat sich um Weihnachten viel bewegt zum Thema Nahwärmeversorgung in Saig. Das Interesse der Hauseigentümer ist abgeklopft worden, rund drei Dutzend Hausbesitzer stehen einem Anschluss aufgeschlossen gegenüber und auch die großen Saiger Hotels beschäftigen sich damit. Gleichzeitig sind Kalkulationsvarianten ausgearbeitet worden. In den nächsten Tagen sollen die Richtpreisangebote an die interessierten Hauseigentümer versendet werden. Nach dem Rücklauf der Anschlusserklärungen der Eigentümer werden dann die Entscheidungen zur Ausschreibung der Bauleistungen und die Vergabe zum Planungsauftrag getroffen.

Wir möchten Sie heute in einem Interview mit Herrn Klaus-Dieter Müller (Planungsbüro Zelsius) über die Erfahrungen mit der Planung, dem Bau und Betrieb von Nahwärmenetzen informieren.

 

Arbeitskreis CO2 reduziertes Lenzkirch: Herr Müller vielen Dank für die Möglichkeit uns bei einem Fachmann über seine Erfahrungen zu informieren. Wie funktioniert so ein Nahwärmenetz?

 

Herr Müller: Eine zentrale regenerative Wärmeerzeugungsanlage (Waldrestholz in Form von Holzhackschnitzeln aus der Region) speist in ein Netz warmes Wasser mit einer Vorlauftemperatur von 75-90°C und einer Rücklauftemperatur von 45-60°C ein. Das Wärmenetz besteht aus einem PE-Hüll-Rohr in das 2 Stahlrohrleitungen in einem PE-Schaum eingegossen sind. Die Rohre werden mit einer Überdeckung von 70-80cm Tiefe im Erdreich verlegt. Hauptleitungen haben einen Durchmesser von 355 – 180mm. Hausanschlussleitungen einen Durchmesser von 110-250 mm. Eine Wärmeübergabestation in den Gebäuden trennt den Wasserkreislauf des Nahwärmenetzes vom Heizwasserkreislauf des Gebäudes. Die übertragene Wärmemenge wird mittels eines beglaubigten elektronischen Wärmemengenzählers gemessen. Der Kunde bezahlt nur die tatsächlich zur Gebäudeheizung oder zur Brauchwasserbereitung erforderliche Nutzenergie. Gegenüber der Eigenversorgung mittels einer Feuerungsanlage reduziert sich der Energiebezug meist zwischen 20-35% je nach Alter und Art der bestehenden Kesselanlage.

 

Arbeitskreis CO2 reduziertes Lenzkirch: Wie sehen Sie die derzeit sehr starke Diskussion um den Rohstoff Waldrestholz aus dem die Hackschnitzel hergestellt werden? Steht uns der Rohstoffe ausreichend zur Verfügung?

 

Herr Müller: Grundsätzlich sprechen wir bei unseren Bedarfsgrößen von den bisher nicht veräußerten Waldrestholzmengen die bei der Holzernte anfallen und bisher keiner Verwendung zugeführt wurden.

Die Waldbewirtschaftung in BW erfolgt nachhaltig, d.h. dass pro Jahr ca.10% mehr Zuwachs als Entnahme erfolgt. Die für Nutzholz verwertbare Menge des Jahreseinschlags beträgt 85%. Die dadurch verbleibende Waldrestholzmenge wird derzeit gerade zu 20% genutzt. Zudem gibt es noch zusätzliche verwertbare Mengen aus der Grüngutannahme aus Landschaftspflegemaßnahmen. Ferner gibt es bereits erfolgsversprechende Versuche mit der Anpflanzung von schnell wachsenden Baumarten, die auf brachliegenden landwirtschaftlichen Flächen angebaut werden.

Ebenfalls muss darauf hingewiesen werden, dass die Nutzung von Holz in solchen Großfeuerungs-Anlagen zu einem wesentlich sparsameren und schadstoffärmeren Betrieb führt, als die Verbrennung von Scheitholz in Kaminöfen oder Einzelofen, die mittlerweile in fast jedem Haushalt zu finden sind.

 

Arbeitskreis CO2 reduziertes Lenzkirch: Welche Vorteile hat ein Nahwärmenetz für Gemeinde und Bürger?

 

Herr Müller: Allein in der Ortschaft Saig werden derzeit jährlich ca. 500.000 Liter Heizöl verbrannt und sorgen dafür das zwischen 360.000 – 400.000 € an Kaufkraft aus der Region abfließen. Gleichzeitig werden 1.350 t CO2 in die Luft geblasen.

Die Bürger werden mit der Nahwärme auf Hackschnitzelbasis in der Hauptlast von Immissionen entlastet und die Kaufkraft bleibt in der Region. Der Energiepreis wird von regionalen Parametern bestimmt. Die Investitionen für ein Nahwärmenetz sind auf lange Sicht viel kostengünstiger als der im 20-25 jährigen Turnus erfolgende Austausch von Einzelfeuerungsanlagen. Die Lebensdauer eines heute gebauten Wärmenetzes beträgt 60-80 Jahre.

In diesem Zeitraum werden Einzelfeuerungsanlagen 3-4mal gewechselt. Die Nutzung von teureren alternativen Techniken ist in Großanlagen viel schneller und wirtschaftlicher möglich.

 

 

Arbeitskreis CO2 reduziertes Lenzkirch: Eine weitere Frage – Wie interessant sind die Alternativen im Vergleich zum Anschluss an ein Nahwärmenetz?

 

Herr Müller: Alle Alternativen zeichnen sich durch höhere Einzelinvestitionen aus. Das bedeutet, der daraus resultierende Wärmepreis wird bei fallendem Energiebedarf durch nachträgliche Dämm-Maßnahmen immer größer.

 

Arbeitskreis CO2 reduziertes Lenzkirch: Vielen Dank Herr Müller für die interessanten Informationen. Wir freuen uns in den nächsten Wochen über die konkreten Ergebnisse der Vorplanung in Saig berichten zu dürfen.

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

Frohe Weihnachten und ein glückliches Jahr 2015

Dienstag, 23. Dezember 2014 16:08

Liebe Mitbürger,

für das sich neigende Jahr 2014 möchten wir uns bei Ihnen für die gute,
vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken.
Zu den Weihnachtsfeiertagen wünschen wir Ihnen und Ihren Familien ein paar ruhige Stunden, Freude und Entspannung im Kreis der Familie.
Für das bevorstehende Jahr 2015 möge Ihnen Gesundheit und Erfolg in privaten und beruflichen Angelegenheiten zu Teil werden.
Auf die Zusammenarbeit zum Wohle unserer Genossenschaft im Jahr 2015 freuen wir uns.

Der Vorstand der Bürger Energie Lenzkirch eG

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

Bürger Energie Lenzkirch sucht weiterhin nach Möglichkeiten zur Nutzung der Wasserkraft in Lenzkirch

Samstag, 8. November 2014 18:03

Mit Wasserkraft Energie erzeugen

Kleines Wasserrad misst die Strömungsgeschwindigkeit in der Haslach / Bürgerenergie Lenzkirch sammelt Werte über ein Jahr.

 

Einst klapperte die Schleifenmühle an der rauschenden Haslach. Seit Dienstag ist dort ein kleines Wasserrad fest verankert, das sich ein Jahr lang drehen soll und für die Bürgerenergiegenossenschaft Lenzkirch die Strömungsgeschwindigkeit messen wird. Diese von einem Fahrradtacho ermittelten und gespeicherten Werte sollen Aufschlüsse bringen, ob sich dort die Wasserkraft der Haslach wieder nutzen lässt. Statt einer Mühle würde die Bürgerenergie gerne ein Wasserrad zur Energiegewinnung installieren.

Lesen Sie den kompletten Bericht von Ralf Morys in der Badischen Zeitung.

Bild: Ralf Morys Badische Zeitung.

Johannes Metzger und Uwe Krebs beim Transport und der Installation des „Messwasserrades“. Vielen Dank an die engagierten Azubis der Firma mesa parts GmbH für die Entwicklung und den Bau der Anlage.

Danke!

 

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

Interesse an Nahwärme in Saig wächst

Sonntag, 12. Oktober 2014 16:00

Drei Varianten sind für Saig denkbar / Große Hotels spielen die Schlüsselrolle / Informationsabend im Haus des Gastes gut besucht.

 

 

Die Projektidee einer Nahwärmeversorgung in Saig könnte sich weiter zu einer Heizalternative nicht nur für den Kern, sondern für große Teile des Ortes vom Hotel Saigerhöh’ über den Dorfkern bis zum Sporthotel Sonnhalde entwickeln. Planer Klaus Dieter Müller fände es schade, das Projekt nur auf die Saiger Mitte zu beschränken und warb am Donnerstagabend in der Informationsveranstaltung im Haus des Gastes für Nahwärme im großen Stil. Entscheidend für die Projektgröße wird sein, welche Großabnehmer, sprich Hotels, sich dem Nahwärmeprojekt anschließen. Zwar ist eine Nahwärme auch nur für den Ortskern mit etwa 13 Interessenten möglich, doch Planer Müller warb im gut besuchten Haus des Gastes, für eine größere Lösung. Müller hat die Nahwärmeprojekte in Löffingen, Breitnau, Grafenhausen und Ewattingen geplant.
Ortsvorsteher Mathias Brugger dankte Klaus Staub und Roland Pfisterer von der Bürger Energie Lenzkirch für die Vorarbeiten und betonte, dass die Vorplanung für das Nahwärmeprojekt Saig in die Förderung aufgenommen ist und damit die Anschubförderung für die Konzeptions- und Planungsphase steht. Ziel des Abends sei es, so Brugger, Informationen zum Projekt sowie Wünsche und Bedenken der Bürger zu hören.

 

Lesen Sie den gesamten Bericht von Ralf Morys auf der Web Seite der Badischen Zeitung.

http://www.badische-zeitung.de/lenzkirch/interesse-an-nahwaerme-waechst

Thema: Allgemein | Kommentare (0)