Wasserwirbelkooperation mit Azubis der Mesa Parts GmbH

Mesa Parts Azubis bauen Wasserwirbelmodell und „tüfteln“ um Optimierungspotentiale zu entwickeln.

Es ist beeindruckend was in den Wintermonaten in der Lehrwerkstatt der Fa. Mesa Parts GmbH entstanden ist. Angeregt durch den Besuch des Wasserwirbelkraftwerkes in Schöftland/Schweiz wurden verschiedene Wasserwirbelkraftwerksmodelle hergestellt und versucht die Modelle weiter zu optimieren. Entstanden ist ein funktionsfähiges Wasserwirbelkraftwerk das mit Wasserkraft eine LED Lampe mit Strom versorgt.

Timo Lindner erklärt Uwe Krebs das Modell

Angefangen hat alles mit zwei kleineren und einfacheren Modellvarianten. Bis Martin Meyer, Gesellschafter der Fa. Mesa Parts GmbH und Aufsichtsrat der BELeG, auf die Idee mit dem grünen Wassertank gekommen ist.

Im Gespräch der Mesa Parts Azubis mit Uwe Krebs und Roland Pfisterer wurden weitere Testvarianten besprochen. So ist es interessant wie das Modell ohne Pumpenunterstützung funktioniert. Dazu wollen die Azubis das Wasserwirbelkraftwerk unterhalb der Wasseroberkante, außerhalb des Wassertank montieren. Experimentiert wird auch mit unterschiedlichen Übersetzungen zur Umwandlung der Wasserkraft in Strom. Geplant ist es die Ergebnisse der weiteren Versuche im Rahmen der Jahreshauptversammlung der BELeG Ende Juni 2012 vorzustellen.

Arbeitskreis „CO 2 reduziertes Lenzkirch“ und Mesa Parts Azubis informieren sich bei den Wasserwirbelpionieren in Schöftland – Schweiz.

Innovation, Ideenreichtum und Umsetzungsstärke sind die wesentlichen Faktoren die zum Erfolg der Schweizer Wasserwirbelpioniere geführt haben. Das Konzept der Schweizer Kollegen bezieht sich auf folgende Schwerpunkte.

  • Das «andere» Kleinwasserkraftwerk
  • Flussrenaturierung und Flussrevitalisierung
  • Fischdurchgängigkeit garantiert
  • Partner fürs Ausland

Alle diese Punkte wurden von den Schweizer Kollegen vorbildlich in der Pilotanlage in Schöftland im Schweizer Kanton Aargau umgesetzt. Ein herzlicher Empfang durch Daniel Styger, Vorstand Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der gwwk (Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz), legte den Grundstein für eine interessante Besichtigung des Wasserwirbelkraftwerkes und einen offenen Austausch zu allen Themengebieten die bei der Planung dem Bau und dem Betrieb eines Wasserwirbelkraftwerkes zu beachten sind.

Daniel Styger erläutert den Lenzkircher Wasserwirbelfreunden und den Azubis bei frostigen Temperaturen die Anlage.

Die Mesa Parts Azubis Sandra Schütze, Christopher Baumgartner, Timo Lindner, Sebastian Güntert und Mitglieder des Lenzkircher Arbeitskreises im November 2011 bei der Besichtigung des Wasserwirbelkraftwerkes in Schöftland.

Beim Besuch der Stahlbaufirma Purinox in Schöftland erläuterte der Geschäftsführer Herr Philipp Hunziker sein innovatives und erfolgreiches Firmen Geheimnis. Besonders die innovative Wasser/Sand Schneidetechnik für verschiedene Metalle schafft der Firma einen Innovations- und Kostenvorsprung. Ein weiterer Pluspunkt ist die offene Firmenkultur, in der jeder Mitarbeiter selbstständig seine Projekte umsetzt. Es zählt die Termintreue und die Kundenzufriedenheit.

Nach der Besichtigung der Fa. Purinox wurde man sehr herzlich von Frau Heidi Zumstein und Herrn Andreas Steinmann zu einem gemütlichen Gespräch in die gute Stube der Familie eingeladen. Bei Kaffee und Gebäck konnten sehr viele Informationen zur Historie und der Umsetzung der Ideen von Andreas Steinmann ausgetauscht werden. Interessant war auch dass beim offenen Besichtigungstermin des Wasserwirbelkraftwerkes,  immer Samstags ab 14.00 Uhr, eine Delegation aus Japan direkt nach uns das Wasserwirbelkraftwerk besichtigte.

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss der Fahrt wurde das Wasserschneckenkraftwerk und die Biberburg, ein innovatives Veranstaltungsgebäude in Hirschthal direkt neben Schöftland, angeschaut. Beeindruckt von so viel Innovations- und Ideenreichtum im Schweizer Kanton Aargau startete man die Rückreise nach Lenzkirch.

Detaillierte Informationen zum Projekt Wasserwirbelkraftwerke in der der Schweiz finden Sie im Internet unter www.gwwk.ch

 

Autor:
Datum: Samstag, 5. Mai 2012 11:51
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